Einzelszenario oder Teil eines größeren Plans?

Prinos CO2
Ein Einzelfall oder Teil eines größeren Plans?
07.06.2026
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Abgesehen von den bekannten Problemen, die wir in unserer Region im Zusammenhang mit CO₂ haben, die wir in den letzten Jahren ausführlich analysiert haben und weiterhin analysieren, besteht bei den meisten unserer Mitbürger eine Wissenslücke zwischen Prinos und dem Gesamtbild der Rolle von Prinos auf der großen Energiekarte Europas. Mit anderen Worten: Es ist einfacher zu verstehen, welchen Schaden ein solches Projekt anrichten kann, als zu begreifen, welche Pläne und Instrumente die Brüsseler Bürokraten ausgeheckt haben, um diese Projekte auf den Weg zu bringen.
Die Analyse, die in diesem Video folgt, das ich gerade fertiggestellt habe, verallgemeinert das Projekt in Prinos und konzentriert sich nicht nur auf das neue Abhängigkeitsverhältnis zwischen der Peripherie und der Metropole, sondern auch auf bestimmte grundlegende Finanzierungsinstrumente, die die EU zur Umsetzung der Energiewende geschaffen hat.
Das CCS-Projekt in Prinos ist kein Einzelfall, sondern Teil einer umfassenderen energiepolitischen Strategie, die darauf abzielt, unsere Region und die Nordägäis zu einem wichtigen Energieknotenpunkt für Südosteuropa zu machen.
Für die Region Kavala und insbesondere für Thasos entsteht so ein Spannungsfeld zwischen ihrer Rolle als Energiezentrum, dem Schutz der Umwelt und der Landschaft sowie der Bedeutung des Tourismus für die lokale Wirtschaft. Die lokale Wirtschaft hängt in hohem Maße vom Tourismus und dem Image einer unberührten Natur- und Meereslandschaft ab. Aus diesen Gründen haben wir, die Bewohner der Region Thasos/Kavala, hervorragende Wissenschaftler wie der international renommierte Seismologe Herr Papadopoulos und Professor Karapantzios sowie viele weitere Wissenschaftler und Experten aus Griechenland und dem Ausland sind wir gegen die Speicherung von CO2 in den Bohrlöchern von Prinos.
Hier das große politische und wirtschaftliche Bild des Problems.


