Plötzlich sind 1,2 Milliarden verschwunden.
Konten ohne den Hotelier führen in die Katastrophe!
Das CCS-Projekt Northern Lights in der Nordsee gilt in vielen europäischen Ländern „noch“ als vielversprechend für CO₂-Speicherprojekte. Doch in der Praxis stellen sich Fragen nach der Finanzierung, der technischen Kapazität und dem Transport des Projekts.
Wie kann ein 1,2-Milliarden-Loch plötzlich auftauchen? Hier sind die Sprünge…
Northern Lights ist ein Konsortium mit Beteiligung des norwegischen Staates und wird größtenteils aus öffentlichen Mitteln finanziert. Die norwegische Regierung hat zugesagt, 80% der Kosten zu übernehmen. Natürlich zum Nulltarif, denn Norwegen mit Equinor an der Spitze ist der strategische Initiator der CCS-Technologie, von der es sich erhofft, eine Menge Geld zu verdienen. Equinor (hervorgegangen aus Statoil ASA) mit der ISIN NO0010096985 und zu 67% im Besitz des norwegischen Staates. Nun stellt sich die Frage, ob die Kunden von Northern Lights die verbleibenden Kosten, die auf 3,3 Milliarden Dollar angestiegen sind, selbst übernehmen werden. Wir haben also eine Finanzierungslücke von etwa 1,2 Milliarden.
Der norwegische Fernwärmeproduzent Hafslund Celsio ist aufgrund steigender Kosten – und trotz der Unterstützung des norwegischen Staates – bereits 2023 als erster Kunde ausgestiegen, plant aber, nach 2029 zurückzukommen, wenn sich die Bedingungen ändern.
Nach Angaben des Beratungsunternehmens Wood Mackenzie kosten allein Transport und Lagerung durchschnittlich 145 Dollar pro Tonne – dazu kommen noch die Kosten für die Bindung... aber das Tragischste ist, dass es in Zukunft keine Kostensenkung aufgrund von Skaleneffekten bei dieser Technologie geben wird, wie es bei der PV und der Photovoltaik der Fall ist.
Wie man in der Praxis sehen kann, werden die Schätzungen der neutralen Beraterfirmen Realität. CCS entwickelt sich zu einer Kuh, die von einigen wenigen Handwerkern gemolken wird, während die Gesellschaft die vielen wirtschaftlichen und ökologischen Lasten zu tragen hat….
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